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2008-12-28

Link der Woche: pskreporter.info

Diese Woche: pskreporter.info


Wenn man sich mal auf die Schnelle einen Überblick über die augenblicklichen Ausbreitungsbedingungen machen will, ist man hier genau richtig!

Die Empfangsberichte von zig Stationen auf der ganzen Welt fließen hier ein.

Dieses Bild zeigt eine Momentaufnahme der aktiven Stationen an einem Sonntag Abend:

Wenn man sich eine Station in seiner Nähe oder die Eigene heraus sucht, kann man sich die von ihr Empfangenen anderen Stationen ansehen:




Das Ganze basiert auf automatisch erfassten Daten von in PSK31 betriebenen Stationen (daher der Name "pskreporter"), die die Digi-Mode-Software Digital Master 780 (Bestandteil von Ham Radio Deluxe) verwenden. Wenn der Operator es möchte, kann er seine Empfangsdaten an einen zentralen Server übermitteln. Daraus werden die oben gezeigten Darstellungen generiert.

Wenn man selbst mitmacht, sieht man welche Stationen man in einem bestimmten Zeitraum gehört hat und welche Stationen einen selbst gehört haben, sofern man selbst gesendet (z.B. CQ gerufen) hat. Außerdem gibt es noch einige Auswertungen in Listenform.

Ich habe pskreporter.info bei PSK-Betrieb immer im Hintergrund mitlaufen.

2008-12-09

Link der Woche: Wikipedia Kategorie Amateurfunk

Diese Woche: Kategorie Amateurfunk der Wikipedia

Das Online-Lexikon Wikipedia kennt inzwischen wohl jeder. Auch ein Blick in die Amateurfunkthemen lohnt sich immer. Der Link oben führt direkt zur Übersicht über alle Artikel. Man kann natürlich auch über die Suche auf der Hauptseite einsteigen.
Etliche Themen werden hier sehr ausführlich behandelt. Es gibt aber auch Bereiche, die gar nicht vorkommen oder nur sehr spärliche Informationen bieten. Und genau hier ist die Mitarbeit aller am Amateurfunk interessierter notwendig! Es ist ja gerade der Clou an Wikipedia, dass jeder mitmachen kann. Anstatt überall im Web verstreut Informationen abzulegen oder sogar ein reines Amateurfunk-Wiki aufzubauen, wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, hier alle Informationen zentral zusammenzuführen. Natürlich geht es dabei ausschließlich um enzyklopädisches Wissen, nicht um das letzte Detail oder aktuelle Ereignisse.
Macht alle mit! Ich tu's auch!

2008-11-16

Link der Woche: Current Solar-Geophysical Data Dashboard

Diese Woche: Current Solar-Geophysical Data Dashboard auf hamwaves.com


Serge, ON4AA, hat hier eine Plattform geschaffen, auf der alle aktuellen, die Ausbreitung auf Kurzwelle betreffenden, Daten grafisch dargestellt werden. Zudem stellt er die Zusammenhänge durch entsprechende Pfeile dar. Das prägt sich natürlich viel besser ein als alle Tabellen.
Merci, Serge!

2008-10-30

Link der Woche: Learn CW Online (LCWO)

Diese Woche:




Besser geht's (fast*) nicht CW zu lernen!

Fabian, DJ1YFK, hat ein sehr effizientes Werkzeug zum Erlernen und Trainieren von Morse-Zeichen nach der Koch-Methode ins Netz gestellt.

Einige Vorteile möchte ich hier auflisten:
  • Kostenlos für Jederfrau und -mann!
  • Man benötigt keine Hardware, außer einem Rechner mit Internetzugang und Soundkarte.
  • Die Fortschritte werden automatisch protokolliert (Fehlerquoten; aktuelle Lektion...).
  • Man kann seinen persönlichen Kurs (mit allen Einstellungen) von jedem Internetrechner aus aufrufen, also z.B. auch in einem Hotel, wenn man unterwegs ist.
  • Zeit- und ortsunabhängiges Lernen.
  • Übungen für alle Könnensstufen, auch zum Geschwindigkeitstraining bereits aktiver CWer.

*) "fast", weil es natürlich auch davon abhängt, welcher "Lerntyp" man ist; z.B. lernt manch einer lieber in einer Gruppe, weil's geselliger ist und den inneren Schweinehund besser überlistet.

Für mich persönlich war LCWO jedenfalls ein willkommener Anlass, endlich meine fast vergessenen CW-Kenntnisse wieder aufzufrischen.
Allerdings bin ich momentan erst bei Lektion 2... ;-)
TNX Fabian!

2008-10-19

Link der Woche: Rund um die Antenne

Rund um die Antenne von Max, HB9ACC
(via funknachrichten.at bzw. mods-ham.com)

Dies ist mal kein gewöhnlicher Web-Link, sondern er führt zu einem ausführlichen Kompendium über Kurzwellenantennen in 7 Teilen in Form von PDF-Dateien. Um zu diesen zu gelangen, muss man auf o.g. Seite von funknachrichten.at noch diesem Link folgen.

Wie er selbst schreibt, findet sich darin nichts Neues und nichts, was nicht schon in Antennenbüchern behandelt worden wäre. Aber sein Werk führt sehr praxisorientiert an die gebräuchlichsten Antennenformen heran. Somit erhält man als KW-Einsteiger recht schnell einen Überblick, über das was möglich und am eigenen Standort ggf. umsetzbar ist. Dabei kommt aber auch die Theorie nicht zu kurz, so dass man sich immer selbst weiter helfen kann.

Ein sehr empfehlenswertes Nachschlagewerk!
Am besten ausdrucken (Achtung: fast 300 Seiten!) und in einem Ordner abheften; dann hat man es immer schnell zur Hand.

Danke an Max, HB9ACC, für die viele Arbeit!

2008-10-01

Link der Woche: HAM-ON-AIR

Diese Woche: HAM-ON-AIR

Eine Seite, die ich immer wieder gern besuche, weil sie immer wieder neue Ideen und Tipps für die Praxis bietet. Besonders hervorzuheben sind die Artikel von Walter, DL3LH, welche eine gute Verbindung von Praxis und theoretischen Grundlagen darstellen.
Außerdem höre ich der Runde, aus der diese Web-Site kommt, auch gerne auf 3.610 kHz zu. Immer wieder amüsant! Leider habe ich (noch) keine Antenne für 80m, so dass ich nicht mitmischen kann.

Schaut mal vorbei!

2008-09-24

Link der Woche: funknachrichten.at

Diese Woche: funknachrichten.at

Sigi, OE3SOB, stellt unter dieser Adresse interessante Nachrichten zusammen. Diese stammen zum größten Teil aus dem Amateurfunk, aber auch aus angrenzenden Gebieten. Ein Teil davon ist auf seine Heimat Österreich bezogen, aber der größte Teil ist für alle deutschsprachigen Funkamateure interessant.

Über die eigentlichen Nachrichten hinaus bietet die Seite einen Terminkalender und Linklisten.

Die Seite wird sehr häufig aktualisiert, so dass sich ein Besuch alle paar Tage immer lohnt. Oder man aboniert den angebotenen RSS Feed, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Also: immer einen Besuch wert!

2008-09-18

Link der Woche: WebSDR der Universität Twente, NL

Diese Woche: "WebSDR on 20m, 40m and 80m"


Diese Adresse ermöglicht es, die o.g. Amateurfunkbänder via Web-Browser abzuhören. Ein genialer Service!

Mittlerweile ging diese Adresse ja bereits durch etliche Rundsprüche, Zeitschriften (CQ DL, Funkamateur), aber trotzdem möchte ich sie hier einmal näher vorstellen.


Was ist überhaupt SDR?
Das ist die Abkürzung für Software Defined Radio. Das bedeutet, dass die normalerweise von elektronischer Hardware übernommenen Funktionen eines (Radio-)Empfängers, weitestgehend von einem Software-Programm übernommen werden. Solche Lösungen gibt es für den Einzelanwender, also z.B. für den heimischen PC, den man dann zum Empfang von Radiosignalen verwenden kann. Wohlgemerkt nicht über das Internet (Streaming), sondern zum Empfang von Radiowellen aus der "Luft".
Somit ist auch schon mal klar, dass man ganz ohne Hardware zusätzlich zum Computer auch nicht auskommt; mindestens eine Antenne wird benötigt, die i.d.R. eine ganz herkömmliche ist. Zusätzlich wird bei den meisten SDR-Lösungen das empfangene Signal mittels eines sog. Mischers noch auf niederfrequente Schwingungen ("NF-" oder "hörbarer Bereich") herunter transformiert (gemischt). Diese Signale werden dann von der Soundkarte (oder eines anderen ADCs) des Computers digitalisiert. Aber alles Weitere, wie Demodulation, Filterung etc., übernimmt dann die Software.
Deshalb sind mit einem SDR prinzipiell alle möglichen Signale (z.B. Radiosendungen in AM oder FM, Amateurfunkstationen in SSB oder CW) empfangbar, weil Ihre Umsetzung allein von den Möglichkeiten der Software abhängig ist. Will man eine bestimmte Eigenschaft hinzufügen, muss man sie programmieren aber benötigt keine zusätzliche Hardware mehr. Dagegen könnte z.B. ein normales Kurzwellenradio keine in SSB ausgesendeten Signale verarbeiten, da es nur AM beherrscht.


Und was ist dann WebSDR?
Das ist die geniale Kombination eines SDR, das auf einem Web-Server läuft, mit einer in Java programmierten Software, die Internet-Nutzer dann über die o.g. Homepage mit ihrem Web-Browser steuern können. Das besonders Tolle daran ist, dass dies für mehrere Nutzer gleichzeitig und unabhängig voneinander möglich ist!


Was kann das WebSDR?
Das WebSDR der Uni Twente kann (derzeit) die folgenden Amateurfunkbänder, allerdings nur über einen eingeschränkten Frequenzbereich von jeweils ca. 50 kHz, wiedergeben:
80 Meter: 3,575...3,625 MHz
40 Meter: 7,030...7,080 MHz
20 Meter: 14,087...14,135 MHz
Es werden folgende Modulationsarten unterstützt:
USB, LSB, CW.
Die Bandbreite kann frei zwischen 90 Hz und 7,59 kHz gewählt werden.



Die empfangenen Signale werden in Echtzeit über sog. Wasserfalldiagramme dargestellt, was das Auffinden von sendenden Stationen auf den jeweiligen Bändern sehr erleichtert.



Zusätzlich steht ein S-Meter zur Verfügung und es wird ein Logbuch geführt, in das jeder Nutzer eine gerade gehörte Station eintragen kann.


Eine Registrierung ist für die Nutzung nicht erforderlich. Man kann jedoch (muss aber nicht) sein Rufzeichen und/oder Namen eintragen, so dass andere Nutzer sehen können, wer auf welcher Frequenz gerade zuhört.



Die Benutzung ist sehr einfach und beinahe selbst erklärend.


Wer keinen Kurzwellenempfänger zuhause hat, kann also auf diese Weise trotzdem Amateurfunk hören!


Weiterführende Links:

2008-09-09

Link der Woche: funken-lernen.de

In dieser neuen Rubrik möchte ich zusätzlich zu meiner Link-Liste jeweils eine Amateurfunk-Webseite etwas detaillierter vorstellen. Ich nenne es mal "Link der Woche"; ob's dann tatsächlich wöchentlich neue Infos gibt, kann ich aber nicht versprechen.

Diese Woche: funken-lernen.de

Da uns Funkamateure ja Nachwuchssorgen quälen (nach dem Motto: "Was wird aus unserem schönen Hobby, wenn 80% der heute aktiven OMs in 10-20 Jahren unter der Erde liegen" ;-), möchte ich heute eine Seite vorstellen, die aktiv etwas dagegen unternimmt.

Das Team von "funken-lernen.de" des Distrikts Baden im DARC veranstaltet pro Jahr 3 Amateurfunkkurse:


  • Klasse E Kurs für Jugendliche im Alter von 12-23 Jahren
    (2 Wochen Ferienkurs; der nächste im August 2009; hier ein Bericht vom letzten Kurs zu Ostern 2008, bei dem 42 von 45 Teilnehmern die Prüfung bestanden haben)

  • Fernkurs der Klasse A mit Intensivwoche für alle Altersgruppen
    (ca. 3 Monate; nächster Beginn im Oktober 2008, Prüfung im Januar 2009)

  • Fernkurs der Klasse E mit Intensivwoche für alle Altersgruppen
    (ca. 1/2 Jahr; nächster Beginn im Oktober 2008, Prüfung im Mai 2009)

Für alle Amateurfunk-Interessierten unbedingt zu empfehlen! Das Lernen in der Gruppe macht ja auch viel mehr Spaß als allein zu büffeln. Ich selbst habe als Jugendlicher ebenfalls den Stoff für die Lizenzprüfung in einem Lehrgang gelernt. Ebenso etwas später die Morse-Kenntnisse, die damals für Betrieb auf Kurzwelle noch obligatorisch waren.


Sicher kann man sich einiges selbst aneignen: Betriebstechnik durch Zuhören auf den Bändern, Technik durch Basteln, aber bei der Gesetzeskunde wird's dann doch ziemlich trocken. So erworbene Vorkenntnisse schaden natürlich auch bei einem solchen Kurs nicht.


Also guckt mal rein auf funken-lernen.de!


PS: Es werden übrigens auch Ausbilderlehrgänge angeboten.


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